Westfälischer Friedenspreis 2026: Preisverleihung am 1. Oktober in Münster
Bundeskanzler Friedrich Merz hält Laudatio

Westfälischer Friedenspreis 2026: Preisverleihung am 1. Oktober in Münster

Münster, 27. April 2026 – Das Datum steht fest: Die diesjährige feierliche Verleihung des Internationalen Preises des Westfälischen Friedens findet am 1. Oktober im Historischen Rathaus zu Münster statt. An jenem Donnerstag wird die Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe e.V. (WWL) den Preis des Westfälischen Friedens 2026 an die NATO verleihen. Stellvertretend für das Bündnis nimmt Generalsekretär Mark Rutte die Auszeichnung entgegen. Bestätigt ist inzwischen, dass Bundeskanzler Friedrich Merz die Laudatio auf den Preisträger halten wird.

Die Laudatio auf socioMovens, Jugendpreisträgerin des Westfälischen Friedenspreises 2026, hält Kardinal Michael Czerny, Migrationsbeauftragter des Heiligen Stuhls. Er gilt als eine der profiliertesten humanitären Stimmen der katholischen Weltkirche. Die Organisation „socioMovens – Giving Europe a Soul“ ist ein internationales Jugendnetzwerk mit Wurzeln in Mittel- und Osteuropa, das soziales Engagement, europäische Verständigung und eine werteorientierte Jugendkultur fördert.

„Der Internationale Preis des Westfälischen Friedens 2026 ist mehr als eine Auszeichnung: Er ist der Rahmen für ein umfangreiches Programm, das die zentralen Fragen unserer Zeit aufgreift. Die Leitfrage lautet: Was braucht Frieden heute?“, erklärt Dr. Reinhard Zinkann, Vorsitzender der Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalen und Lippe.

Den Auftakt für dieses Rahmenprogramm bildet am 26. Mai ein offener Bürgerdialog, der Bürgerinnen und Bürger einlädt, gemeinsam über die Bedingungen von Frieden in einer veränderten Welt nachzudenken: über globale Sicherheit, gesellschaftlichen Zusammenhalt, wirtschaftliche Stabilität und die Friedensverantwortung jedes Einzelnen. (Ort: Friedenskapelle am Friedenspark, Willy-Brandt-Weg 37, Münster – Beginn: 18.00 Uhr)