EUROPA DER REGIONEN Der Preis des Westfälischen Friedens wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit 50.000 Euro dotiert. Ziel der Auszeichnung ist es, ein "Europa der Regionen" aktiv zu fördern. Die Wirtschaftliche Gesellschaft vertritt die Überzeugung, dass Wettbewerb und in der Folge Innovationen in kleineren Einheiten einer größeren Gesamtheit besser möglich sind. Die Verleihung des Friedenspreises knüpft an den Westfälischen Friedensschluss von Münster und Osnabrück im Jahre 1648 an und leistet einen Beitrag zu der noch nicht abgeschlossenen Diskussion und Umsetzung der inneren Struktur der Europäischen Union.
ENGAGEMENT FÜR DEN FRIEDEN Preisträger sind international exponierte Persönlichkeiten sowie Jugendgruppen, die sich um Europa und den Frieden verdient gemacht haben. In den vergangenen Jahren erhielten die Chefanklägerin des UN-Kriegsverbrechertribunals für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag, Carla Del Ponte, der ehemalige deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl, der ehemalige tschechische Präsident Vaclav Havel, der Dirigent und Bürgerrechtler Kurt Masur, der der ehemalige französische Staatspräsident Valéry Giscard d'Estaing und der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan die Auszeichnung. Die Jugendpreise gingen an die Organisation "Gesto por la paz" (Geste für den Frieden), an das polnische Ekola-Gymnasium zusammen mit dem deutschen Conrad von Soest Gymnasium, an das Projekt "Schüler Helfen Leben", an die Sternsinger, an die Jugendlichen in den von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel und die Gemeinschaft junger Malteser.
PREISVERLEIHUNG 2010 Der Preis des Westfälischen Friedens geht im Jahr 2010 an den Dirigenten und Pianisten Daniel Barenboim sowie an die jungen Musiker des West-Eastern Divan-Orchester. Die feierliche Verleihung findet am 30. Oktober 2010 im historischen Rathaus zu Münster statt.
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