Dialoge zum Frieden
Dialoge zum Frieden

Münster – Stadt des Westfälischen Friedens

Der 24. Oktober 1648 ist offiziell der Tag, an dem der Westfälische Frieden geschlossen wurde. Fünf Jahre lang hatten die europäischen Mächte zuvor in Münster und Osnabrück verhandelt, um den Dreißigjährigen Krieg in Europa zu einem Ende zu bringen. Das große Ereignis wurde anschließend bis ins Frühjahr 1649 mit Staatsakten und Festveranstaltungen gefeiert – und bis heute ist Münster als Stadt des Westfälischen Friedens untrennbar mit diesem Ereignis verbunden.

Verantwortung für Gegenwart und Zukunft

Mit der Veranstaltungsreihe „Münster 1648: Dialoge zum Frieden“ nimmt die Stadt daher Jahr für Jahr Bezug auf die bedeutenden Verhandlungen. So nutzt Münster seine Geschichte, um eine Verantwortung für Gegenwart und Zukunft zu übernehmen – etwa wenn es darum geht, für die Krisenherde der heutigen Zeit neue Verfahren und Instrumente zu entwickeln, um zur Vermeidung oder Lösung von Konflikten sowie zur Sicherung des Friedens beizutragen.

Diskussionen, Konzerte und Veranstaltungen

Mit wechselnden thematischen Schwerpunkten stellt „Münster 1648: Dialoge zum Frieden“ alljährlich aktuelle Bezüge zu Gegenwarts- und Zukunftsfragen her. Zu den Schwerpunkten der vergangenen Jahre zählten unter anderem die Themen „Konfliktregionen Europas“, „Menschenrechte“ sowie „Religion und Frieden“.

Oft bilden Podiumsdiskussionen, Schüler-Akademie, Konzerte und Veranstaltungen einen inhaltlich passenden Rahmen für die Verleihung des Internationalen Preises des Westfälischen Friedens. Dazu gehört ebenfalls die Live-Übertragung der Preisverleihung im öffentlichen Raum, um eine möglichst große Partizipation an der Verleihung zu ermöglichen und Preisträgerinnen und Preisträgern einen direkten Zugang zur Stadtgesellschaft zu bieten.